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Angelrevier „Angelparadies Follakroa“
Die Angelanlage
Angelparadies Follakroa liegt auf einer kleinen Halbinsel direkt
am Foldafjord (Innere Folda), kurz vor der Brücke der
Küstenstraße in der Nähe des Ortes Foldereid. Die Küstenstraße Nr. 17
zweigt kurz hinter Grong von der E 6 ab und führt in Richtung Bodö zur den
Lofoten.
Unsere Anlage besteht
aus einem Hauptgebäude, in dem ein Restaurant, ein Clubraum für unsere
Angelgäste und sonstige Wirtschaftsräume untergebracht sind. Die Fenster
des Clubraumes eröffnen einen grandiosen Blick auf den von hohen Bergen
(bis 1000 m) eingeschlossenen Foldafjord. Weiter gehören zur
Anlage 6 Bungalow und 5 Doppelzimmer und ein Hafen mit Liegeplätzen für
die „Hansvik 600 Combi“ Kajütboote mit einem Dieselmotor (Innenborder).
Das Angelparadies
Follakroa bieten Ihnen die Möglichkeit, sowohl im Fjord als auch
auf dem Meer zu angeln. Die 22-jährige Erfahrung der Inselfreunde hat
gezeigt, dass die Mehrheit unserer Gäste die Fischerei im Fjord bevorzugt,
da das Angeln hier wesentlich windgeschützter und damit sicherer ist. Auch
unsere großen Kajütboote und der ruhige Fjord spielen bei der Auswahl des
Urlaubsortes häufig eine wichtige Rolle. Windbedingte Ausfalltage kommen
während der ganzen Saison sehr selten vor, so dass es kaum Tage gibt, an
denen nicht geangelt werden kann. Die Windverhältnisse lassen dagegen auf
dem Meer häufiger das Angeln nicht oder nur eingeschränkt zu. Aus diesem
Grunde haben wir uns im Jahre 2007 entschlossen, unsere neue Anlage im
Schutz der hohen Berge in den Foldafjord zu verlegen. Bei
uns haben Sie immer die Wahl, je nach Wetterlage im Fjord zu bleiben oder
an den windstillen schönen Tagen das Meer aufzusuchen. Gerade ältere
Angler bevorzugen dieses Angebot, um Ihrem Hobby nachgehen zu können. Wir
sind stolz darauf, dass in den 20 Jahren des Bestehens der „Inselfreunde“
keine nennenswerten Unfälle vorgekommen sind – Sicherheit unserer Angler
ist für uns ein grundsätzliches Gebot!
I. Das Meer
Das Angelrevier
Meer bildet die äußere Folda
. Dieser 5 km breite Meeresarm beginnt im Nordatlantik in
der Höhe von Röhrvik und zieht an der Insel Jöa
vorbei und endet nach ca. 25 km am Opplǿyfjorden. Die
Folda ist zwischen 350 bis 500 m tief. In den Küstenbereichen sind
viele Inseln, so dass die Wassertiefen hier sehr stark schwanken. Es gibt
sehr viele steile Kanten und tiefe Rinnen, die immer wieder gut für
Kapitale sind. Das Angelrevier ist so riesig, dass hier eine weitere
Beschreibung müßig wäre. Hier sollen nur die beiden guten Reviere um die
Inseln Ǿksinga und Stadsǿya beschrieben
werden. Vor beiden Inseln hat die Folda eine Wassertiefe um
290 m, die dann in Wellen von 140, 100, 80 auf 20m bis zum Ufer ansteigt.
Viele Untiefen und Unterwasserberge runden das Angelgebiet ab.
Wir empfehlen bei
ruhigem Wetter eine Angeltour auf das Meer zu unternehmen und das
Angelglück hier einmal zu versuchen. Allein die Fahrt durch die
Innere Folda ist ein unvergessliches Urlaubserlebnis. Jeder
unserer Urlauber sollte einmal diese Tour gemacht haben.
II. Die Innere Folda
Schwerpunkt unseres
Angelangebots bildet der Fjordteil:
Innere Folda. Der Fjord liegt sehr windgeschützt - eingerahmt
von hohen Bergen - , so dass jeden Tag geangelt werden kann. Ausfalltage
wegen starken Windes gibt es bei uns kaum.
Dieser Fjordteil, die
Innere Folda gliedert sich in folgende
unterschiedliche
Angelreviere:
1. Kvistenfjord
2. Straumen und
Kolvereidvagen
3. die westliche
Innere Folda
4. Straumen vor
dem „Angelparadies Follakroa“
5. die östliche
Innere Folda
1. Der Kvistenfjord
Wir verlassen jetzt den
Meeresbereich der Folda und biegen nach links vor einer kleinen Insel mit
einem Leuchtfeuer in die Innere Folda
ein. Zuerst befahren wir die große Bucht des
Kvistenfjordes. Unscheinbar
biegt links die Innere Folda
zum Straumen und der Bucht von Kovereid ab.
Die Fahrt geradeaus führt uns in den Kvistenfjord . Dieser
Gebiet weist Tiefen zwischen 70 bis 160 m auf und ist 7 km lang. Dieser
Fjordteil hat sich in den letzten beiden Jahren als ausgezeichnetes
Fanggebiet für den Pollack erwiesen. Die vielen Felswände dieses
Nebenarmes des Folda-Fjordes bieten beste Jagdreviere für
diesen Räuber. Erstmalig wurden diese Fanggründe vom Verfasser dieses
Berichtes im Juli 2008 gezielt nach dem Pollack befischt. Hervorragende
Ergebnisse wurden in den Sommern 2008 und 2009 erzielt. Bei diesen
Fahrten wurden teilweise bis zu 30 große Pollacks überlistet. Der
Kvistenfjord ist nicht erschlossen. Hier gibt es weder Straßen noch
Anwohner. Es herrscht nur Natur pur. Das Fjordwasser ist hier so klar,
dass bei ruhigem Wasser Fische bis in 10 m Wassertiefe über hellem Grund
beim Umschwimmen der kleinen Gummifische beobachtet werden können.
Der große Bereich am
Eingang zum Fjord hat eine Wassertiefe von 70 m und fällt im schmaleren
inneren Fjordteil bis 160 m ab. Im Frühling und Frühsommer sind hier
ideale Angelplätze für den Großdorsch. Weitere Fanggründe müssen noch
erschlossen werden, da hier kaum geangelt wurde.
2. Straumen vor Kolvereid und Kovereidvagen
Wenn wir die große Bucht
des Kvistenfjordes verlassen, nähern wir uns nach kurzer Fahrt dem Straumen
vor Kolvereid. Der Ford verengt sich hier von 2 km auf 800 m
Breite und der Grund steigt von 100 über 35 bis auf 10 m an. Das gesamte
Wasser der Inneren Folda (Tiefen zwischen 100 und 160 m)
muss durch diese schmale und flache Rinne. Dieser ganze Bereich von der
Fjordmündung bis zum Straumen hat sich als ein sehr guter
Angelplatz erwiesen. Hier gibt es viele Untiefen und es herrscht eine
starke Strömung. Je nach Richtung der Strömung stehen die großen Räuber
an bevorzugten Plätzen und warten auf ihre Beute. Fahren wir nach dem
Straumen weiter in die Innere Folda hinein, so
sehen wir bald links die Bucht Kolvereidsvǻgen. Diese Bucht
vor dem Ort Kolvereid hat eine durchschnittliche Tiefe von
130 ansteigend bis auf 20 m.
2. Westliche Innere Folda
In der großen
Bucht vor Kolvereid (1,5 x 3,5 km groß) beginnt der
Angelbereich der westlichen Inneren Folda. Hier senkt sich
der Grund wieder auf die normale Fjordtiefe von 130 m. In diesem
Angelrevier gibt es viele Buchten, die sich als gute Angelplätze erwiesen
haben. Außerdem sind alle Uferregionen und die schmalen Fjordbereiche mit
starker Strömung gute Fischreviere. Besonders aussichtsreich sind die
Zonen zwischen 50 und 10 m Wassertiefe, in der Nähe der Steilwände Hier
lohnt sich immer ein kurzer Stopp. Die tieferen Fjordbereiche unterhalb
von 100 m sind bisher kaum befischt worden. Im gesamten Fjord gibt es
sehr viele Steilwände, die über 100 m senkrecht in den Fjord abfallen und
immer einen Versuch auf den Pollack wert sind. In den großen Buchten ist
der Leng anzutreffen.
3. Straumen vor dem Angelparadies Follakroa
Dieser Straumen
liegt direkt vor unserer Anlage: „Angelparadies Follakroa“.
Hier steigt die Wassertiefe von 160 m über 60 - 35 bis auf 8 m an und
fällt dann wieder senkrecht auf 100 m ab. Die flachste Stelle bildet ein
Korallenriff, das eine große Hängergefahr darstellt, also Vorsicht!
An der engsten Stelle hat der Straumen eine Breite von ca.
200 m. Der Gezeitenstrom fließt hier sehr stark, so dass entweder mit
schweren Pilkern von 200 und mehr Gramm oder auch mit leichtem Geschirr
gegen den Strom gefischt werden kann. Dieser Straumen teilt
die Innere Folda in den westlichen Teil (der
bisher beschrieben wurde) und den östlichen Teil.
Direkt hinter dem
Straumen, vor unserer Anlage fällt der Fjordboden von 10 auf 100 m
steil ab. Diese Kante lohnt immer für einen Versuch, trotz der starken
Gezeitenströmung kann man auf der Stelle kreiseln. Hier gab es mehrere
Kontakte mit grossen Heilbutts, die meistens im Mittelwasser angetroffen
wurden. Aber bitte Geduld, so leicht bekommt man diese Exemplare nicht an
die Oberfläche und schon gar nicht ins Boot. Der ca. 3 km lange Bereich
vor unserer Anlage hat sich als der lukrativste Fangteil des Fjordes
erwiesen.
4. Die östliche Innere Folda
Wir fahren jetzt in die
östliche Innere Folda und nehmen Fahrt auf in Richtung Ende
des Fjordes. Die durchschnittliche Wassertiefe von 100 m beginnt direkt
hinter dem Straumen und zieht sich gleichbleibend bis zum Ende des
Fjordes hin. Besonders fischreich sind hier die flacheren Buchten und
die Bereiche vor Flußeinläufen. Ein Angelstopp lohnt immer an den
verschiedenen Unterwasserbergen. Dies sind beliebte Laichplätze für
Dorsch, Schellfisch usw. Im Ostteil des Fjordes wurden das ganze Jahr über
die meisten kapitalen Fische gefangen. Auch der Versuch einen Lachs an den
Haken zu bekommen lohnt hier immer, da diese den Fjord bis an das Ende
durchziehen, um dann in den Fluss zum Laichen aufzusteigen. Als zweite
Besonderheit in diesem Teil des Fjordes erwiesen sich Schwärme von ca. 2
kg schweren Wittlingen, die in Tiefen zwischen 35 bis 3 m auf Jagd gehen.
Auffallend ist, dass die
meisten kapitaler Fische am Ende des Fjordes und nicht wie erwartet am
Ausgang zum Meer gefangen wurden. Vermutlich liegen hier die besten
Laichplätze. Die Innere Folda ist in ihrer gesamten Länge
von 40 km in 400 bis 1000 m hohe Berge eingebettet. Überall gibt es viele
Steilhänge, die von 200 m über dem Wasserspiegel bis zu 150 m in die Tiefe
senkrecht abfallen.
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